Ostafrika-Gespräch in der Bayerischen Staatskanzlei
SALEM und andere bayerische Eine Welt-Akteure zu Gast in der Bayerischen Staatskanzlei
07.10.2011Die Lage in Ostafrika war Thema eines Gesprächs in der Bayerischen Staatskanzlei mit Staatsministerin Emilia Müller und anderen Eine Welt-Akteuren.
Zu dem Gespräch am 5. Oktober 2011 über die Situation in Ostafrika hatten das Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. und die Bayerische Staatskanzlei die für diese Region wichtigsten 20 bayerischen Eine Welt-Akteure nach München eingeladen, darunter SALEM.
Wir haben der Staatsministerin und ihren Mitarbeitern das Engagement von SALEM in der Region kurz vorgestellt: „SALEM-Uganda ist in den letzten 30 Jahren zu einem Zentrum für nachhaltige Entwicklung gewachsen. Im SALEM-Dorf besteht eine umfassende Infrastruktur im Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich. Der neue Operationssaal und das neue Labor sind 2010 vom deutschen Botschafter Klaus Dieter Düxmann eingeweiht worden. Zu diesem Zeitpunkt war die Ernährungsstation des SALEM-Krankenhauses noch weitgehend verwaist. Dann fielen Ernten aus und Mütter kamen mit ihren mangelernährten Kindern. Die einheimische Projektleitung hat sofort reagiert, die Kapazitäten verstärkt und einen umfassenden Plan entwickelt, um auch präventiv tätig zu werden. Stichpunkte sind Demonstrationsgärten zur Selbstversorgung, Gesundheits-Außenzentren, Baumpflanzaktionen zur Wiederaufforstung … Hierfür bemühen wir uns um Finanzierung.“
Staatsministerin Emilia Müller ist die zentrale Ansprechpartnerin der Bayerischen Staatsregierung für die bayerischen Nichtregierungsorganisationen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Sie betonte während des Treffens: „Zahlreiche bayerische Eine Welt-Akteure leisten hervorragende Arbeit in den Krisengebieten in Ostafrika. Neben aktueller Soforthilfe steht dabei langfristig ausgerichtete Entwicklungszusammenarbeit im Vordergrund.“
Mehr über 30 Jahre SALEM-Uganda erfahren Sie im Schwerpunkt unseres letzten Jahresberichts.
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