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Neues aus der SALEM-Welt

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Neues aus dem SALEM-Uganda-Kindergarten

05.10.2017

Die SALEM Nursery School (Kindergarten mit Vorschule) für Kinder von 3 bis 6 Jahren wird seit ihrer Gründung  2009 sehr gut besucht. Derzeit betreuen wir dort 100 Kinder, 10 davon aus dem SALEM-Kinderheim. Es könnten eigentlich noch mehr Schüler aus den angrenzenden Dörfern aufgenommen werden, aber viele Eltern können sich das Schulgeld nicht leisten. Für einen Term, das sind drei Monate, müssen 40.000 Uganda-Schillinge gezahlt werden (etwa 9 Euro). Dieser Term begann vor zwei Wochen und bisher haben nur sieben Eltern bezahlt. Viele bringen das Geld nach und nach in kleinen Beträgen, letztlich zahlen aber doch ungefähr 80 % der Eltern.

Wenig Geldmittel, aber viel Engagement

Die fünf Erzieher haben es mit gut 35 Kindern pro Klasse nicht einfach. Sie versuchen aber immer ihr Bestmögliches, alle Kinder einzubinden. Schulmaterialen werden aufwändig und kreativ aus alten Kartons oder Zementsäcken gebastelt und bunt bemalt. Gute Schulmaterialen sind in Uganda schwer zu bekommen und die Lehrer freuen sich sehr über Sendungen von dicken Bunt- und Bleistiften und anderen Utensilien.

Viele Lehrinhalte werden den Kindern durch Lieder oder Spiele vermittelt, so gibt es z. B. auch ein Lied, was die Eltern indirekt zum Zahlen des Schulgeldes auffordert. Die Kinder haben sehr viel Spaß an dieser Art des Unterrichts, welcher vor allem von der engagierten Schuldirektorin Asha getragen wird.

Die Kinder aus dem Kinderheim sind naturgemäß unterschiedlich gut in der Schule, aber einige haben große Probleme. Ein Grund hierfür ist sehr wahrscheinlich die Unterernährung, mit der viele Kinder nach SALEM gekommen sind. Außerdem haben die Erzieher im Heim so viel mit der Hausarbeit zu tun, dass kaum Zeit bleibt, nachmittags mit den Kindern zu üben. Kinder mit Behinderungen können zwar einigermaßen gut in den Unterricht integriert werden, letztendlich wären sie aber in einer speziellen Einrichtung besser aufgehoben. Deswegen haben wir auch im letzten Jahr unser Projekt für sonderpädagogische Förderung begonnen (siehe Artikel über Betty).

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