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Afrika erleben und besser verstehen

26.07.2017

Bei bestem Sommerwetter erhielten zahlreiche Besucher des SALEM-Afrika-Wochenendes Einblicke in das Leben speziell in Uganda.

Beim Vortrag am Morgen sprachen Gertrud Schweizer-Ehrler und Joseph Balisanyuka über die Flüchtlingsproblematik, die auch Uganda stark betrifft. SALEM betreibt ein Projekt bei Mbale, Uganda, und unterstützt dort die Menschen bei der Aufbau einer eigenen Existenz. Es gibt im SALEM-Dorf ein Krankenhaus, ein Kinderheim, einen Kindergarten, eine Schneiderei, eine Krankenpflegeschule und vieles mehr. Wir möchten, dass die Menschen in und um das Dorf herum keinen Grund haben, das Land zu verlassen, sondern gerne und gut in ihrem eigenen Land leben können.

Nachmittags wurde die Ausstellung mit afrikanischen Kunstgegenständen, die zum größten Teil aus einem Nachlass stammen, eröffnet. Außerdem konnten im SALEM-Verkaufswagen afrikanische Kleider, Schmuck, Bücher und CDs erworben werden. Im Außenbereich gab es ganz frische Chapatis (Fladenbrote) und Rolex (gefülltes Fladenbrot), die den Stadtsteinacher Besuchern hervorragend schmeckten.

Die Kinder konnten beim eigenen Kinderprogramm viel über das Leben ugandischer Kinder erfahren. Zunächst sahen sie sich Bilder an und konnten später an verschiedenen Stationen selbst ausprobieren, wie es ist, mit einem Wasserbehälter auf dem Kopf Wasser zu transportieren, eine Schuluniform zu tragen oder Erdnüsse zu stampfen.

Am Abend genossen die Gäste im Lindenhof SALEM ein afrikanisches Abendbuffet. Danach präsentierte Jürgen Machulla eine Multivisionsshow mit Bildern und Musik aus Uganda. 

Den stimmungsvollen Abschied des Wochenendes stellte eine afrikanische Andacht am Sonntagmorgen dar, den Geschäftsführer Gerhard Lipfert gestaltete und der von afrikanischen Gebeten und Gesängen umrahmt wurde.

Vielen Dank allen Helfern und Besuchern für diese wunderschönen Tage!

Hier ein paar Eindrücke:
Vortrag mit G. Schweizer-Ehrler und J. Balisanyuka Ein Pläuschchen vor dem SALEM-Verkaufswagen Ausstellung afrikanischer Kunstgegenstände Afrika - kindgerecht erklärt Wie tragen afrikanische Frauen Körbe und gleichzeitig ihre Babys Wassertragen, denn das Wasser kommt nicht aus der Leitung
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