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SALEM-Freundestreffen zum 60. Jubiläum

20.09.2017

Im Lindenhof Salem wurde vom 14. bis 17. September zusammen mit SALEM-Freunden aus aller Welt und ehemaligen SALEM-Bewohnern, die als Kinder in SALEM-Stadtsteinach lebten, unser 60-jähriges Jubiläum gebührend gefeiert.

Die Gäste kamen unter anderem aus England, Schottland, Russland und aus den USA, darunter auch Thom Hartmann, der schon seit den 70er Jahren SALEM unterstützt und ein inniger Freund Gottfried Müllers war. Im Mittelpunkt standen Begegnungen und Gespräche mit alten und neuen Freunden, alles im Sinne des Friedensgedankens, der Gottfried Müller so am Herzen lag.

Eröffnet wurde das gemeinsame Wochenende am Freitag mit einer kleinen Wanderung auf den Spuren Gottfried Müllers, in SALEM-Kreisen auch der „Weg des Propheten“ genannt. Auf der Mitte des Weges wurde eine kleine Andacht gehalten, später die wunderbare Aussicht ins Steinachtal genossen. Am Nachmittag begeisterte Keith Lindsey, Vorstand des gemeinnützigen Vereins Discover,  seine Zuhörer bei einem Vortrag über das Thema „Zurück zu den Wurzeln, um die Zukunft zu erkennen“. Sein Verein hilft Selbsthilfegruppen in Afrika verloren gegangenes Wissen wiederzuentdecken. Im Fokus steht dabei die natürliche Medizin, altes Wissen über Heilkräuter wird wieder ins Bewusstsein gerufen. Die Menschen erlangen dadurch eine gewisse Unabhängigkeit von der modernen Medizin, die für sie oft unerschwinglich ist. SALEM unterstützt seine Arbeit in Afrika mit der Durchführung von Seminaren in den SALEM-Projekten vor Ort. Der Abend klang im Lindenhof SALEM aus, wo in Erinnerungen der letzten Jahrzehnte geschwelgt wurde, aber auch Pläne für die Zukunft geschmiedet wurden.

Anlässlich unseres 60-jährigen Jubiläums fanden sich am Wochenende vom 15.-17. September Freunde aus allen möglichen Ecken der Welt zusammen, um Gottfried Müllers Friedensgedanken weiterleben zu lassen.
Keith Lindsey vom Verein Discover Keith Lindsey und Samuel Müller Auf dem Weg des Propheten Auf dem Weg des Propheten Geschäftsführer Gerhard Lipfert SALEM-Freunde vor dem Lindenhof
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Am Samstag wurde, begleitet von seiner Frau Ursula Müller, das Grab Gottfried Müllers besucht, Kerzen angezündet und Gebete gesprochen. Am Abend berichtete Gbati Nikabou, Projektleiter in SALEM-Togo, zusammen mit Agnes Ziegelmayer, der Projektbeauftragten, von seiner täglichen Arbeit unter dem Motto  “Eindrücke aus SALEM-Togo und wie die Baumpflanzaktion in einer Wüste wächst”. In Togo ist SALEM vor allem im Bereich Umweltbildung tätig und kämpft durch  Aufforstungen  gegen die drohende Verwüstung der Landschaft.

Am Sonntag wurde das Freundestreffen mit einer Andacht beschlossen, die die vielen verschiedenen teilnehmenden Nationalitäten und Sprachen versinnbildlichte. SALEM-Geschäftsführer Samuel Müller, Sohn des Gründers, dankte allen Teilnehmern und versicherte, dass er auch in Zukunft SALEM im Sinne seines Vaters weiterführen wolle.

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